Sonntag, 18. April 2021

Sysiphos lässt grüßen

 

In der griechischen Sagenwelt rollt Sysiphos nach seinem Tod als ewige Strafe einen Felsbrocken einen Berg hoch und immer, wenn er kurz vor seinem Ziel ist, rollt der Felsen zurück ins Tal. Jeder der einmal versucht hat, andere auf deren Bitte hin beim Welpenkauf zu unterstützen, kennt dieses Gefühl nur zu gut.

Die Leute kommen zu einem und fragen um Hilfe. Sie haben ja von Welpenhandel und Vermehrern und schwer kranken Welpen gelesen und wollen alles richtigmachen. Also nimmt man sich Zeit, setzt sich hin und geht das ganze Programm durch. Man klappert ab, ob es eine bestimmte Rasse sein soll und ob die Vorstellung, die die Person von der Rasse, ihren Eigenschaften und Bedürfnissen hat, mit der Realität übereinstimmt. Hat man sich da bereits ins Traumland verrannt, heißt es auch hier erst einmal großflächig Aufklärung zu betreiben, wieso der Malinois nicht der richtige Anfängerhund ist, wenn man ein wenig Joggen gehen will, weshalb der Owtscharka keine gute Wahl ist, auch wenn sein Fell doch so schön kuschelig ist und wieso der Mudi kein perfekter Kinderkumpel für die täglichen Treffen mit Freunden ist. Man setzt sich hin und erklärt, wieso man einen Welpen nur vom seriösen Verbandszüchter oder vom seriösen Tierschutz kaufen sollte und welche Merkmale man abklappern muss, um sicherzustellen, dass man nicht auf einen Händler reinfällt und wieso man „unsere Hündin sollte auch mal Welpen haben“ Verkäufer aus den Kleinanzeigen nicht unterstützen sollte.

Man bereitet die Leute darauf vor, dass seriöse Züchter und auch der Tierschutz die Welpen nicht verkaufsfertig im Regal stehen haben und man sich, je nach Anforderungen und Wünschen, schon mal auf eine längere Wartezeit einstellen muss und es dann auch durchaus normal ist, dass man den gewünschten Welpen nicht im nächsten Dorf abholen kann, sondern unter Umständen schon mal quer durch die ganze Republik fahren muss.

Man zeigt den Leuten, wo sie Kontaktdaten zu den Zuchtvereinen der einzelnen Rassen finden, stellt – wenn möglich – Kontakt zu befreundeten Züchtern oder Haltern der gewünschten Rassen vor, bietet noch einmal an, bei weiteren Fragen immer zur Verfügung zu stehen und entlässt die Leute mit einem guten Gefühl in die weitere Welpensuche. Man hat alles gegeben, hat den Leuten alles an Wissen an die Hand gegeben, was sie brauchen, um einen seriösen Züchter oder Tierschutzverein zu finden und einen gesunden und wesensfesten Welpen zu sich ins Haus zu holen und die Leute bestätigen, dass sie auch verstanden haben, was man ihnen erzählte.

Zufrieden begutachtet man sein Werk. Man hat es geschafft, dieses Mal hat man den Felsbrocken bis auf die Spitze gerollt und er liegt dort stabil, da ist man sich sicher.

Dann trifft man die Person wieder und sie präsentiert einem stolz ihren Welpen. Nach nur ein paar Wochen. Ja, man ist ja dankbar, dass man sich so viel Zeit genommen hat, aber man hatte da diese einmalige Gelegenheit. Der Züchter war früher auch im VDH, hat den aber verlassen, weil eben *** hier bitte beliebige fadenscheinige Ausrede einfügen ***. Die sind ganz klasse und ganz seriös, haben auch viel Erfahrung und züchten nur aus Liebe zu den Hunden und nicht aus Geldgeilheit und Prestigesucht. Denn Papiere braucht man ja für einen Familienhund nicht. Die haben auch den Rüden daheim, den kann man auch anschauen, ist ein ganz lieber und beim Besuch gab es Kaffee und Torte. Ja, gesund sind die Hunde alle. Nein, Unterlagen dazu hat man nicht gesehen, reicht doch, wenn die Verkäufer sagen, dass der Tierarzt das bestätigt hat. Außerdem müssen sie da eh ganz selten hin, so gesund sind die Hunde. Zudem hilft ja bei der Zucht er Heterosiseffekt mit. Denn man züchtet ja nicht weiter die inzüchtigen Rassen. Nein, der Vaterrüde ist ein Australien Shepherd – selbstverständlich in Merle. Die potentiellen Mütter sind ein silberner Labrador, ein Kuvasz und ein Husky. Ja, das gibt ganz tolle Familienhunde, die muss man nur richtig prägen und erziehen, dann funktioniert das perfekt. Außerdem ist das voll exklusiv, nicht so eine langweilige Rasse, wie sie jeder hat und dafür hat man auch nur 3000€ bezahlt. Geschippt und entwurmt sind die Welpen nicht, ebenso wenig wie sie geimpft wurden. Die Züchter ziehen nämlich ganz natürlich ohne Chemie und Gift auf und durch das starke Immunsystem dank des Heterosiseffekts braucht das so ein Hund nicht.  Ach ja und das ging ganz schnell mit den Welpen, die hatten sofort welche und man musste auch gar nicht so weit fahren. Aber danke für die Zeit, die man geopfert hat, für die Aufklärung – auch wenn man offensichtlich nicht so viel Ahnung hatte. Trotzdem hätte man da noch eine Frage, der Welpe hustet ganz furchtbar und hat starken, stinkenden Durchfall. Ist da vielleicht zu viel Chemie im Futter oder woher könnte das kommen?

Und man steht da und sieht wie der sicher geglaubte Felsbrocken wieder anfängt zu rollen und sich mit Schwung zurück ins Tal stürzt.

Ist das Beispiel überzeichnet? Natürlich. Trotzdem ist es nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Man tut und macht und klärt auf, die Leute wissen im Prinzip, worauf sie achten müssen und am Ende kaufen doch die meisten wieder bei irgendeinem Vermehrer, lassen sich von Märchen und Werbeversprechen einlullen, glauben die dreistesten Lügen, vergessen beim Anblick von Welpenknopfaugen alles was sie wissen und schlagen im Rausch von „ich will es sofort“ alle Warnungen in den Wind und man sitzt da, zweifelt am gesunden Menschenverstand, fragt sich, wieso man sich die Arbeit überhaupt noch macht und weiß, dass Sysiphos persönlich Verständnis dafür hätte, wie man sich gerade fühlt und einem sein Mitleid aussprechen würde.


 

Sonntag, 21. März 2021

Homeschooling für Anfänger

 


Nicht nur für die Kinder sind die Schulen geschlossen, auch für die Vierbeiner ist es seit einem Jahr immer nur sehr begrenzt möglich, Hundeschule oder Vereinstraining zu besuchen. Deshalb heißt es auch dort, Alternativen finden und wohl oder übel wird auch dort in den letzten Monaten vermehrt auf Homeschooling und autodidaktisches Lernen zurückgegriffen.

Bei der Alltagserziehung ist das auch nicht wirklich ein Problem, im Gegenteil. Diese Arbeit sollte so oder so zum Großteil im privaten Bereich stattfinden. Alltagsdinge gehören im Alltag erklärt und geklärt und geübt und nicht auf einem eingezäunten Grundstück mit sieben anderen Hunden. An diesem Punkt wird sich leider zu viel auf den Einfluss der Hundeschule verlassen und zu wenig zu Hause mit und am Hund gearbeitet. Was dann auch die häufige Fehlerquote erklärt. Natürlich spricht nichts dagegen, sich auch da Tipps von einem Fachmann zu holen und ab und an jemanden kontrollieren zu lassen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Trotzdem sind Stubenreinheit, Beißhemmung, alleine bleiben, Leinenführigkeit und Rückruf alles Dinge, die man alleine trainieren kann und muss. Hier sind die Chancen, dass man mit Hilfe von guter Literatur, einem Online Seminar und Tipps aus einem Internetforum mit Disziplin, Beharrlichkeit und gesundem Menschenverstand ein gutes Ergebnis erzielt und seinen Hund auf den richtigen Weg bringt, extrem hoch. Auch für absolute Anfänger ist das problemlos machbar, so lange man sich nicht in der Rassewahl total vergriffen oder ein nervenschwaches Exemplar vom Vermehrer oder einen Problemhund aus dem Auslandstierschutz gekauft hat – aber das ist ein eigenes Thema.

Anders sieht es da bei der Sportausbildung aus. Dabei rede ich hier jetzt explizit von Sport mit Prüfungsabsichten. Wer mit seinem Hund privat zum Spaß an der Freude auf der grünen Wiese ein wenig schnüffeln, Fuß gehen oder apportieren will, um den Hund auszulasten und einfach ein wenig zu probieren, was es alles gibt, kann das folgende ruhig ignorieren.

Aber für alle, die Sport nach einem Regelwerk machen wollen, egal ob IGP, Obedience, Agility, THs oder was es da alles gibt, besonders für die absoluten Anfänger und Sporteinsteiger, sei hier in Wort der Warnung angebracht.

 

„Ich hab da schon mal was vorbereitet“, ist der Satz, bei dem es Ausbilder im Sportverein am allermeisten gruselt. Das Phänomen gab es schon lange vor Corona, Lockdown und Welpen-Homeschooling. Die Leute kamen mit ihrem Junghund mit acht bis zwölf Monaten in den Verein, um nun mit dem Sport „richtig los zu legen“, hatten aber schon im Vorfeld in Eigenregie geübt, um den Hund entsprechend zu fördern, nichts zu verpassen oder sich nicht zu blamieren. Da wurde dann mit Hilfe von Büchern, YouTube Videos, Hundeschule und viel Fantasie zuhause geübt. Die Ergebnisse sind in fast allen Fällen ernüchternd und der Grund, wieso der Satz „Ich hab da schon mal was vorbereitet“ den Ausbildern einen kollektiven Stoßseufzer entlockt und den ein oder anderen in Versuchung bringt, den Neuling an irgendwen anderen zur Ausbildung weiterzureichen.

Ja, Sportler fangen früh an, mit ihren Welpen zu trainieren, oftmals schon am Tag des Einzugs. Ja, es gibt viele tolle Videos und Bücher für Hometraining für den Sporthund, auch namhafte Trainer haben in Corona Zeiten Train@Home Challenges in den sozialen Netzwerken veranstaltet und Tipps für das Training einzelner Einheiten zuhause gegeben. Jetzt kommt allerdings das große aber… das sollte man Sportlern überlassen. Also Leuten, die schon einmal Hunde ausgebildet und geführt haben, die wissen, worauf es bei der Prüfungsreife ankommt, welche Fallstricke es gibt und wie das ganze am Ende aussehen soll. Und selbst bei denen geht es noch oft genug schief, wenn keine zweite Partei da ist, um mal drüber zu gucken und Betriebsblindheit vorzubeugen.

Als Anfänger ist es ein Ding der Unmöglichkeit. Ja, man wird seinen Hund beschäftigen, man wird gemeinsam etwas erarbeiten und würde man das nur für die Spaßgebrauch in der Freizeit machen, wäre das auch völlig ok. Will man aber, dass man damit mal Sport machen und in der OG auf Prüfungen starten kann, dann ist es der falsche Weg.

Positionen werden falsch verstanden, es wird mit viel Körper- und Stimmhilfe gearbeitet, es wird falsch oder ungenau bestätigt und vor allem wird sich im besten Glauben selbst betrogen. Für den Ausbilder ist eine solche Situation doppelt bitter. Zum einen muss er die schief gegangene Ausbildung wieder geraderücken – was um ein vielfaches schwieriger ist, als es einem älteren Hund ohne Vorerfahrung neu zu lernen – zum anderen muss er dem stolzen Hundebesitzer, der seine wundervolle Vorarbeit präsentiert und das Können seines Hundes lobt, möglichst diplomatisch beibringen, dass der Hund aus sportlicher Sicht nichts kann und das was er gelernt hat, wertlos für die gewünschte Sportkarriere ist. Egal mit wie viel Fingerspitzengefühl man an dieser Stelle vorgeht, oftmals ist dies bereits das Ende der Zusammenarbeit, einfach, weil sie viele Hundehalter wahnsinnig gekränkt fühlen und beleidigt von dannen ziehen, wenn man nach der stolzen Vorführung erklärt. Dass ihnen all das für den Sport nichts bringt und ihnen in der weiteren Ausbildung im Weg stehen wird.

Niemand blamiert sich, wenn er mit einem sieben Monate alten Hund mit dem Sport beginnen will und der Hund noch nicht Fuß laufen kann. Niemand verbaut sich die Chance, später im Sport zu starten, wenn er seinen Hund nicht von klein auf an die Thematik heranführt.

Deshalb der dringende Appell an alle Anfänger und Einsteiger: Wenn ihr Sport machen wollt, wartet mit dem Aufbau, bis ihr einen Trainer habt, dem ihr vertraut. Ja, es ist schön, von Welpenbeinen an den Grundstock zu legen, aber das macht nur Sinn mit dem nötigen Wissen. Habt keine Angst, dass ihr etwas verpasst, wenn ihr euch da Zeit lasst. Lasst euch nicht von den ganzen YouTube Videos und Social Media Beiträgen unter Druck setzen, in denen Leute präsentieren, was sie alles zuhause für den Sportaufbau tun. Lasst eure jungen Hunde einfach wachsen. Natürlich könnt ihr etwas tun, was euch später für den Sport zu Gute kommt. Spielt mit dem Hund, findet heraus, wie er am liebsten spielt. Findet heraus, welche Bestätigung für ihn die wertvollste ist. Der Ball, die Beißwurst oder doch der Streifen Leberkäse? Für all das hat man Zeit. Baut eine gute Bindung auf, sorgt dafür, dass euer Hund gut sozialisiert ist und sich souverän im Alltag bewegen kann. Der beste Sportaufbau nützt einem nicht, wenn der Hund hysterisch wir, sobald er an fremde Orte muss oder unbekannten Menschen begegnet. Lasst den Hund einfach wachsen, achtet darauf, ihn körperlich nicht zu überlasten. Für alles andere habt ihr noch genügend Zeit, wenn die Hundeplätze wieder öffnen dürfen und euch wieder sachkündige Anleitung zur Seite steht.

Lasst euch da nicht verunsichern und unter Druck setzen.


 

Samstag, 27. Februar 2021

Wurzel ziehen

 


Hundetraining sollte nie reine Symptombehandlung sein. Man sollte immer nach der Wurzel des Problems forschen und das zugrundeliegende Problem behandeln und therapieren und nicht nur an einzelnen unerwünschten Verhaltensweisen herumdoktern soll. Ein ehrenvoller Grundsatz, den man so auch unterschreiben kann. Nur leider nimmt dieser Gedanke, wie so vieles, in der Hundewelt bisweilen bizarre Züge an.

Gerade bei Hunden aus zweiter Hand fixieren sich die neuen Besitzer bei Problemen oftmals geradezu krankhaft darauf, dass die Wurzel des Problems irgendwo in der Vergangenheit liegt. Der Hund hat Angst, im Dunkeln durch die Straßen zu laufen oder er reagiert aggressiv auf fremde Menschen? Dafür muss es einen tiefergehenden Grund geben, der mit Sicherheit in seiner Vergangenheit liegt. Irgendein Trauma muss dem armen Tier da zugestoßen sein, das nun zu diesem Verhalten führt.

Das ist der Punkt, an dem bei vielen Hundehaltern dann die Fantasie beginnt, Amok zu laufen.

Denn leider reicht vielen die einfachste und naheliegendste Erklärung nicht. Der Tierschutz DSH verhält sich Fremden gegenüber aggressiv? Nein, das kann natürlich nicht daran liegen, dass er rassegemäß einfach territorial ist und ihm niemals jemand erklärt hat, dass ein solches Benehmen im Alltag nicht geduldet wird. Nein, es Hund reagiert nicht so, der ist im Grunde seines Herzens immer friedliebend und gut und wenn er so reagiert, muss ihm in seinem früheren Leben etwas Schlimmes zugestoßen sein. Misshandlung, Vernachlässigung, brutale Ausbildung, irgendetwas muss dieser armen Seele angetan worden sein, was erklärt, wieso Hund sich nun so verhält.

Der nette kleine Mischling aus dem Auslandstierschutz hat schon zweimal Menschen angegriffen und da mal saftig in die Waden gehackt? Hm, beide Opfer hatten ein Handy in der Hand. In seinem bisherigen Leben auf der Straße hatte der Hund bestimmt keinen Kontakt zu moderner Technik. Bestimmt reagiert er auf die Strahlung und wird deshalb aggressiv. Die Überlegung, dass die Opfer einfach abgelenkt waren und beim Blick auf das Display einfach den Hund übersehen haben, der bereits drohend neben ihnen stand, ist als Erklärung zu einfach.

Man muss bis ganz runter an die Wurzel vordringen, bis an die Spitze, denn, wenn man keine Antwort auf die große Frage nach dem „warum“ hat, kann man sich nicht mit dem Training auseinandersetzen. Dabei reicht es eben nicht aus, die verhaltenstechnische Ursache des Problems zu kennen. Der Hund ist territorial und ihm fehlt Erziehung und Führung im Alltag, ist für solche Hundebesitzer ebenso unzureichend wie der Hund ist unsicher und reagiert mit Abwehraggression, wenn man seine Individualdistanz unterschreitet. Nein, es reicht nicht, die Mechanismen hinter dem Problem zu verstehen, man braucht mehr, man braucht einen Schuldigen. Jemand muss Schuld daran tragen, dass es mit dem Hund nicht klappt, wie man sich das vorstellt und man jetzt trainieren und erklären muss, warum Hund sich immer mal wieder danebenbenimmt. Mit einem Schuldigen scheint das vielen Hundehaltern so viel leichter zu fallen. Offensichtlich kommt einem „Mein Hund ist territorial, wir arbeiten daran“, um ein vielfaches Schwerer über die Lippen als „Mein Hund wurde vom Vorbesitzer geschlagen, damit er das Grundstück bewacht“.

Auch verzeiht einem das Umfeld anscheinend auch leichter, wenn man sich auf diesen Fantasiegeschichten ausruht. Man selbst ist ja nicht schuld. Schuld hat der böse Vorbesitzer, der skrupellose Züchter oder das traurige Leben auf der Straße, auf das man sich bei Schwierigkeiten immer berufen kann. Man kann es auch sehr schön immer parallel verfolgen. Wer sich auf die Suche nach einer tieferliegenden Erklärung – oder einfach einer Ausrede – für das Verhalten ihres Hundes machen, ist meist auch weniger gewillt, daran zu arbeiten und Zeit in Training zu investieren. Die Suche nach der Wurzel des Übels verkommt schnell zur Rechtfertigung für einen unerzogenen Hund und die Besitzer erwarten auch noch Applaus dafür, dass sie das arme Wesen gerettet haben.

Ich denke es wird Zeit, solchen Hundehaltern diesen Zahn samt Wurzel endlich mal zu ziehen. Es bringt nichts, sich auf der Vergangenheit auszuruhen und von einer Entschuldigung in die nächste zu flüchten. Am allerwenigsten nutzen solche Hirngespinste dem betroffenen Hund. Dem würde es am besten gehen, wenn der neue Besitzer aufhören würde nach Beifall und Mitleid zu heischen und den aktuellen Ist-Zustand einfach anerkennen würde und die Arbeit aufnimmt, um dem Hund durch Training und weitere Erziehung eine bessere und stressfreiere Zukunft bieten zu können.